Alarmierung

Alle Kameraden der FF Bornheim sind freiwillige Mitglieder, das bedeutet, dass sie unentgeltlich neben Ihrem Beruf den Feuerwehrdienst entrichten. Sie führen somit an sich ein ganz "normales" Leben, gehen morgens zur Arbeit und schlafen abends zu Hause ein.

Wie kriegen sie nun aber mit, daß ihre Hilfe gebraucht wird?

Ganz einfach, viele von ihnen tragen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche einen Funkmeldeempfänger mit sich (auch Piepser genannt). Wird nun über die Notrufnummer 112 ein Notruf abgesetzt, entscheidet der Disponent (Mitarbeiter einer Leitstelle z.B. in Siegburg), welche Feuerwehr(en) und Rettungsdienstfahrzeuge alarmiert werden. Über einen Computer wählt er die betroffene(n) Feuerwehr(en) aus und alarmiert sie, indem er die Piepser über ein Funksignal auslösen lässt. Anschließend setzt er noch eine Durchsage ab (beinhaltet Name der alarmierten Feuerwehr, Einsatzart und -ort sowie die Uhrzeit und das Datum). Innerhalb von durchschnittlich 2-3 Minuten rückt anschließend das erste Fahrzeug aus.

Für große Schadenslagen wie z.B. Großbrände oder schwere Verkehrsunfälle sowie im Katastrophenfall gibt es noch drei Sirenen in Merten. Nur für den Vollalarm aller Mertener Feuerwehrleute, d.h. also auch jene, die nicht mit einem Funkmelder ausgerüstet sind, werden die Sirenen ausgelöst. Diese Alarmierungsart kommt relativ selten vor.

Ca. 70 % aller Alarmierungen erfolgen über den stillen Weg, d.h. über die Funkmeldeempfänger und nur 30 % laufen über die Sirenen!


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